TECHNICA ...

BIOS

    Das BIOS (Basic Input Output System), auch Firmware genannt, ist ein Programm auf einem nichtflüchtigen Datenträger (BIOS-Chip) und verwaltet auf unterster Ebene die Hardware eines x86 PC.
    Das BIOS kann unmittelbar nach dem Start des PC durch eine Tastenkombination aufgerufen werden. Wichtige Parameter können hier eingestellt werden, z.B. die Reihenfolge des Bootvorgangs oder die Aktivierung/Deaktivierung von Hardwarekomponenten wie USB-Schnittstellen. Optimierte BIOS-Einstellungen führen zu verbesserter Performance der Maschine. Neben den richtigen Einstellungen ist auch die Verwendung der jeweils aktuellen Firmware-Version zu empfehlen. Diese ist in der Regel über die Internetseite des Mainboard-Herstellers kostenlos zu beziehen und mittels sogenannter “Flash”-Tools einfach aufzuspielen (“flashen”).

    Alle wissenswerten Informationen zum Thema BIOS stehen auf der Internetseite bios-info zur Verfügung.

CPU

    Die CPU (Central Processing Unit), auch kurz Prozessor genannt, führt alle relevanten Rechenoperationen eines PC durch und bestimmt maßgeblich die Gesamtleistung der Maschine.

    Während früher wesentlicher Index für die Leistungsfähigkeit der Takt (MHz/GHz) war, wird die Rechenleistung heute durch die Verwendung mehrerer Prozessorkerne auf einem Prozessor spürbar verbessert. Voraussetzung für die Nutzung der Rechenpower der neuen Prozessorgeneration sind korrekte Einstellungen des “mehrkernfähigen” Betriebssystems (Standard ab Windows 2000) und entsprechend angepasste Software, welche die Rechenleistung auf die verschiedenen Kerne verteilt.
    Relevant ist neben der Anzahl der Kerne und des Taktes auch die Größe des Second Level Caches. Dieser Zwischenspeicher dient als Buffer für anstehende Rechenoperationen. Je mehr Cache dem Prozessor zur Verfügung steht desto besser.

    Hersteller von CPU sind z.B. INTEL oder AMD.

HDD

    Die heutigen Festplatten (englisch: hard disk drive = HDD) sind ferromagnetische Speichermedien zur dauerhaften Speicherung binärer Daten.
    Eine oder mehrere rotierende Scheiben werden magnetisch verändert (Datenspeicherung). Über einen Lesekopf werden die Daten abgetastet (Lesevorgang).
    Heutzutage werden auch sogenannte SolidStateDiscs angeboten, die sogenannten Flash-Speicher zur Speicherung der Daten verwenden. Diese Platten enthalten keine beweglichen Teile und arbeiten sowohl unhörbar, nahezu abwärmefrei und verbrauchen wesentlich weniger Energie.
    Je schneller die Festplattenscheiben rotieren, desto schneller können die Daten geschrieben und gelesen werden. Während in Workstations 7.200 U/min-Platten verbaut werden, finden sich insbesondere in Servern und Highend-Systemen auch Platten, die bis zu 15.000 U/min drehen. Aufgrund der mechanischen Funktionsweise bedeutet dies allerdings eine Steigerung des Geräuschpegels und einen Mehrverbrauch an Energie.
    In mobilen Geräten, wie z.B. Laptops oder Festplatten-Musikplayern kommen in der Regel Platten mit 4.200 U/min/5.400 U/min zum Einsatz. Dies vorallem zur Verringerung der Energieaufnahme. Während in Servern und Desktop-PC 3,5” Platten eingesetzt werden, kommen hier kleinere Varianten in 2,5” oder 1,8” zum Einsatz.

    Die Festplatte wird zur Speicherung beliebiger Daten verwendet, sowohl des Betriebssystems des Computers wie auch andere.

    Die Festplatte bestimmt, vorallem bei Anwendungen die regelmäßig temporäre Daten erzeugen, maßgeblich die Gesamtgeschwindigkeit der Maschine und wird gerne als “Flaschenhals” bezeichnet. Ich empfehle den Einsatz eines redundaten Raid-Systems (Festplattenverbund), in dem die Daten gleichzeitig auf mehrere Platten geschrieben und gelesen werden und gleichzeitig gesichert werden (Spiegelung).

GPU

    (Grafics Processing Unit)

RAM

    Random Access Memory

www.mutzenbach.de  |  IMPRESSUM  |  Stand: 12.12.2009